Coperion: Intelligente Ersatzteilplanung für mehr Planungssicherheit und Teileverfügbarkeit

PartsOS Planning

Coperion: Intelligente Ersatzteilplanung für mehr Planungssicherheit und Teileverfügbarkeit

Wie Coperion mit PartsOS Planning drohende Stockouts bei kritischen Bauteilen praktisch vollständig eliminierte, die Teileverfügbarkeit um über 15% steigerte und den ROI bereits nach drei Monaten erreichte.

Das Problem

Hoher After-Sales-Umsatz
Coperion ist weltweit führender Hersteller von Anlagen und Systemen für die Kunststoff-, Chemie- und Batterietechnologie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart, Teil der Hillenbrand-Gruppe, bedient anspruchsvolle Industrien mit hochkomplexen Maschinen und einem entsprechend umfangreichen Ersatzteilportfolio.
Der After-Sales-Umsatz war hoch. Die Planungsqualität hielt nicht Schritt.
Die Ersatzteilplanung bei Coperion erfolgte weitgehend statisch: geprägt von Erfahrungswerten, pauschalen Sicherheitsaufschlägen und der permanenten Angst vor Fehlteilen. Das Ergebnis war ein klassisches Lagerproblem, das sich im Maschinenbau regelmäßig wiederholt und das gerade bei High-Runnern und Teilen mit schwankender Nachfrage besonders schmerzt.

Die konkreten Symptome:

  • Übervolle Lager mit gebundenem Kapital
  • Gleichzeitig immer wieder kritische Stockouts bei gefragten Teilen
  • Umsatzverluste durch nicht erfüllbare Kundenbestellungen
  • Planungsentscheidungen auf Basis von Bauchgefühl statt Daten
  • Kein belastbares System, um Bedarfe bei schwankender Nachfrage zuverlässig vorherzusagen
  • Starker Wettbewerbsdruck aus Asien im Ersatzteilgeschäft erhöhte den Handlungsdruck zusätzlich

Unser Ansatz

Proof of Value zuerst
Gemeinsam mit Michael Mock, SCM Team Lead Material Planning bei Coperion, startete PartsCloud nicht mit einem Vollrollout, sondern mit einem gezielten Proof of Value: eine begrenzte Anzahl besonders kritischer Bauteile wurde als Testfeld definiert. Das Ziel war klar, zu beweisen, dass die KI-basierte Forecasting- und Stockflow-Engine von PartsOS drohende Fehlteile früh erkennt und verhindert.
Das Ergebnis überzeugte bereits nach wenigen Wochen: PartsOS lieferte deutlich präzisere Prognosen, automatisierte die Disposition und reduzierte manuelle Eingriffe auf ein Minimum.

KPI-Workshop: Erfolg messbar machen, bevor er eintritt
Parallel zur technischen Einführung führte PartsCloud einen KPI-Workshop mit Management und dem sechsköpfigen Planerteam durch. Dabei wurden Erfolgsmetriken gemeinsam definiert, im Business-Dashboard verankert und als fortlaufende Messgröße etabliert. Das war kein Nebenschritt, es war Voraussetzung für Akzeptanz und Skalierung.

Change Management als Erfolgsfaktor
Der zweite entscheidende Erfolgsfaktor war die strukturierte Einbindung des Planerteams. In einem gemeinsamen Workshop wurde gezeigt, dass datengetriebene Entscheidungen langfristig verlässlicher sind als Erfahrungswerte allein. Das Team gewann Vertrauen in das System und überführte seine tägliche Arbeit schrittweise in den neuen, KI-gestützten Prozess.
Heute arbeitet das Planerteam vollständig digital und trifft Beschaffungsentscheidungen auf Basis belastbarer Daten, nicht auf Basis von Bauchgefühl.

Das Ergebnis

ROI nach drei Monaten, in allen drei Problemdimensionen
Schon nach drei Monaten hatte sich der Invest in PartsOS amortisiert. Coperion erreichte messbare Verbesserungen in allen drei Ausgangsproblemen gleichzeitig:

  • Amortisationszeit: 3 Monate
  • Teileverfügbarkeit: + über 15%
  • Kritische Stockouts: Praktisch vollständig eliminiert
  • Lagerbestand: Signifikant reduziert
  • Planungsprozess: Vollständig digitalisiert

Drei Monate ROI ist die schnellste Amortisation im gesamten PartsCloud-Kundenportfolio, möglich durch den gezielten Proof-of-Value-Ansatz, der zuerst die Teile mit dem höchsten Fehlteilerrisiko adressierte.

„Wir wollten kein Tool, sondern Vertrauen. PartsCloud hat uns gezeigt, wie datengetriebene Planung wirklich funktioniert. Heute können wir mit voller Überzeugung sagen: Wir haben unsere Ersatzteilplanung im Griff.“

Michael Mock

SCM Team Lead Material Planning

FAQs

  • Welche Herausforderungen hatte Coperion in der Ersatzteilplanung vor dem Einsatz von PartsCloud?

    Die Ersatzteilplanung bei Coperion war weitgehend statisch, geprägt von Erfahrungswerten, pauschalen Sicherheitsaufschlägen und der permanenten Angst vor Fehlteilen. Trotz hohem After-Sales-Umsatz gab es übervolle Lager mit gebundenem Kapital und gleichzeitig wiederkehrende Stockouts bei gefragten Teilen. Planungsentscheidungen basierten auf Bauchgefühl, kein System konnte volatile Nachfrage zuverlässig prognostizieren.

  • Wie ging PartsCloud die Einführung bei Coperion an?

    Statt eines Vollrollouts startete PartsCloud gemeinsam mit Michael Mock, SCM Team Lead bei Coperion, mit einem gezielten Proof of Value: Eine begrenzte Anzahl kritischer Bauteile wurde als Testfeld definiert. Das Ziel war, zu beweisen, dass PartsOS drohende Fehlteile frühzeitig erkennt und verhindert. Bereits nach wenigen Wochen waren die Ergebnisse überzeugend.

  • Wie schnell hat Coperion den ROI mit PartsOS Planning erreicht?

    Coperion erzielte den vollständigen Return on Investment bereits nach drei Monaten, die schnellste Amortisation im gesamten PartsCloud-Kundenportfolio. Möglich wurde das durch den Proof-of-Value-Ansatz, der zuerst die Teile mit dem höchsten Fehlteilerrisiko adressierte.

  • Welche messbaren Ergebnisse hat Coperion mit PartsCloud erzielt?

    Innerhalb von drei Monaten steigerte Coperion die Teileverfügbarkeit um über 15%, eliminierte kritische Stockouts praktisch vollständig, reduzierte den Lagerbestand signifikant und digitalisierte den gesamten Planungsprozess. Alle drei ursprünglichen Problemdimensionen wurden gleichzeitig gelöst, nicht als Trade-off.

  • Wie wurde die Nutzerakzeptanz bei Coperion sichergestellt?

    PartsCloud führte vor dem Go-live einen strukturierten KPI-Workshop mit Management und dem sechsköpfigen Planerteam durch. Erfolgsmetriken wurden gemeinsam definiert und im Business-Dashboard verankert. Ein separater Change-Management-Workshop zeigte, dass datengetriebene Entscheidungen langfristig zuverlässiger sind als erfahrungsbasierte und schaffte so das notwendige Vertrauen im Team.

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